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Kundenrunden ausgewertet · Stand 2. Oktober 2026

Acht Kundenrunden zwischen dem 28. September und dem 2. Oktober 2026 — als PDF-Mails mit Screenshots und Wunschtexten. Diese Seite hält fest, welche Texte der Kunde geändert hat, was er gestrichen hat und welche Regeln sich daraus für die ganze Seite ableiten lassen.

8Kundenrunden
31Seiten im Entwurf
ca. 45geänderte Textstellen
20Streichungen
4Bilder vom Kunden
1. Was an den Texten verändert wurde — und welche Muster dahinterstehen

Auffällig: Der Kunde schreibt die Fließtexte selbst neu. In Runde 4 elf Stellen, in Runde 5 die ganze Seite, in Runde 7 acht, in Runde 8 fünf. Er korrigiert nicht unsere Sätze, er setzt seine eigene Fassung daneben. Acht Muster wiederholen sich:

1. Überschriften werden kürzer und sachlicher.
2. Keine Abgrenzung nach innen. Pointen, die unser Angebot gegen andere Teile des eigenen Hauses stellen, fallen weg — „nicht für Einzelpersonen“, „Drei Kurse, die laufen“. An ihre Stelle tritt eine schlichte Aussage.
3. Praktisches statt Werbliches. Seine Texte nennen, was tatsächlich passiert: Probenzeit und Ort, Ablauf, wer dabei ist. Im Chorcoaching steht sogar, dass es nach dem Stimmbildungstag erfahrungsgemäß „leckere Beiträge zum Kuchenbuffet“ gibt.
4. Der nächste Schritt steht als Satz im Text, nicht als Kasten: „Nutzen Sie das Formular für alle notwendigen Angaben.“ · „Suchen Sie sich aus der Liste einen passenden Chor aus.“ · „Bitte teilen Sie uns mit, wann das Chorcoaching stattfinden soll.“
5. Zuständigkeit wird ausdrücklich geklärt. „In der Liste muss immer die Mailadresse oder die Internetadresse des Chores stehen. Der Kontakt läuft nicht über die Stimmschmiede!!“ — die Seite verspricht keine Vermittlung, die sie nicht leistet.
6. Ehrlichkeit bei Unfertigem. Statt Kursleitung und Termin zu erfinden: „Termin: In Vorbereitung“.
7. Binnen-I als Hausschreibweise. „ChorsängerInnen“, „Chor- und LaiensängerInnen“ — durchgehend, nicht nur auf einer Seite.
8. Formulare und Felder folgen seiner Sprache. „Kurs“ wurde zu „Kursphase“, das Bereichs-Feld zu „Singen Popgesang / Singen Klassik / Sprechen“, und für die Choranmeldung wünscht er ein eigenes Formular statt einer Mail.
2. Was gestrichen wurde
Abschluss-Kästen mit Frage-Überschrift3
„Welcher Kurs passt zu Ihnen?“ · „Klasse oder Pop — was passt zu Ihnen?“ · „Suchen Sie einen Chor oder Mitsingende?“ (Begründung: „das haben wir schon oben“)
Hinweis- und Info-Kästen3
„KEIN VORSINGEN“, „Pop oder Klassik?“, „Konditionen“ (Begründung des Kunden: „es ist zu viel“)
Ganze Abschnitte4
„Für wen Kurse gedacht sind“ · „Kleingruppe: Duo und Terzett“ · „Wir sind Ihr Partner“ samt drei Karten · „Studium und Prüfung“ samt Dozent und zwei Knöpfen
Querverweise und Kacheln4
die zwei Kacheln „Chöre suchen“ und „Chorkonzerte“ auf der Singen-Seite · die zwei Verweise auf der Chorcoaching-Seite
Knopfreihe im Seitenkopf1
auf der Kursseite (Kursplatz anfragen + Telefon)
Einzelteile5
Einleitungsabsatz (Chöre) · Tarif-Vermerk unter der Preistafel (Klassik) · Bildunterschrift (Kurse) · Leitungsangabe beim Kurs in Vorbereitung · Kürzung im Kasten „Ihre Lieder“

Zählt man das zusammen: 20 Streichungen in acht Runden. Kein Abschnitt, den er inhaltlich gebraucht hätte, ist darunter — es geht fast immer um Wiederholung, Werbung im eigenen Haus oder zu viel Text.

3. Was wir daraus für die ganze Seite ableiten können
Regel 1
Eine Seite endet mit Inhalt, nicht mit einem Fragen-Kasten
3 Belege (Kurse, Klassik, Chöre). Der Kasten ist an jeder Stelle nur ein Knopf oder ein Satz — kein einziger enthält ein Formular.
Heute noch offen: 20 Seiten
Regel 2
Höchstens ein Hinweis-Kasten je Seite
3 gestrichene Kästen. Die Suche „es ist zu viel“ bezieht sich immer auf Kästen, die man auch als Satz hätte schreiben können.
Heute noch offen: 23 Kästen (davon 8 zu Preisen und Rechtstexten — die bleiben)
Regel 3
Keine Blöcke, die andere Angebote des Hauses bewerben
„Wir sind Ihr Partner“ wurde samt drei Karten gestrichen.
Heute noch offen: 11 Karten mit Querverweis, vor allem auf Chorkonzerte, 404 und Einzelunterricht
Regel 4
Der nächste Schritt steht als Satz im Text
Drei Beispiele in Runde 8 und 7. Neue Kästen brauchen wir dafür nicht.
Schon umgesetzt auf allen Seiten mit Formular
Regel 5
Keine Wiederholung zwischen zwei Seiten
Gemessen: nur 14 Sätze kommen mehrfach vor — neunmal der Standardtext der Formulare und fünfmal die Rechtstexte der beiden Preisseiten (die sind dort richtig). Die Seiten sind also bereits entdoppelt.
Keine Arbeit offen
Regel 6
Binnen-I durchgehend
„ChorsängerInnen“ auf allen 31 Seiten; Zitate und Chorangaben bleiben unverändert.
Erledigt
Regel 7
Bilder nur mit geklärten Rechten, im Original
Der Kunde liefert eigene Fotos (4 Stück) und hat die Rechte der Stockfotos selbst angezweifelt.
Erledigt auf Chorcoaching und Chöre · Kursseite wartet auf die Originaldatei
Regel 8
Was nicht fertig ist, wird nicht behauptet
„Termin: In Vorbereitung“ statt eines erfundenen Termins. Gilt auch für Preise, Förderungen und Kooperationen.
4. Was der Kunde nie angetastet hat

Praktisch heißt das: An diese Stellen gehen wir nicht von uns aus heran. Alles andere darf im Zuschnitt seiner Sprache überarbeitet werden.

5. Vorschlag für die nächsten Schritte
a) Die 20 Abschluss-Kästen. Umgesetzt am 2.10. Entfernt auf den zwölf Inhaltsseiten, auf denen ein anderer Weg zur Anfrage bleibt (Singen, Sprechen, Über uns, Fortbildungen, Seminarhaus, Chorcoaching, Chorkonzerte, Einzelunterricht Popgesang und Sprechstimme, Kurse Sprechstimme, Schulen, Institutionen). Behalten auf Kontakt, Gutscheine, Newsletter, Danke, den beiden Preisseiten sowie Methoden und Team — dort ist der Kasten der einzige Weg zur Anfrage. Einzelheiten und die offenen Entscheidungen: Vorschläge · Ton und Aufbau.
b) Die Querverweis-Karten. Umgesetzt am 2.10. Der Abschnitt „Wir sind Ihr Partner“ mit drei Karten auf /singen/chorkonzerte/ ist entfernt (derselbe Block, den der Kunde auf der Chöre-Seite gestrichen hat); der Termin-Hinweis bleibt. Die übrigen acht Karten sind Wegweiser, Kontaktwege oder Themen-Fortsetzungen und bleiben — mit einer Ausnahme zur Entscheidung („Schulen und Hochschulen“ auf der Institutionsseite): Vorschläge · Ton und Aufbau.
c) Überschriften in seinem Ton. Für die Seiten, die er noch nicht gelesen hat, ein Vorschlagspaket: jede Überschrift einmal kurz und sachlich — zur Freigabe, nicht zur Umsetzung aus dem Stand.
d) Fließtexte in seiner Sprache. Die Sprechen-Seiten, Über uns und Seminarhaus hat er noch nicht kommentiert. Dort wäre eine Vorlage in seinem Ton (kurze Sätze, praktische Angaben, keine Werbefloskeln) der schnellste Weg — er korrigiert dann statt zu schreiben.
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Projekt 026 · Stand 2. Oktober 2026 · interne Arbeitsübersicht · Grundlage: acht Kundenmails als PDF