Chronische Schmerzen
Neuropathische Schmerzen, Fibromyalgie, Migräne, palliative Begleitung.
Robert ist in erster Linie Arzt — und schafft ein vertrauensbasiertes Verhältnis zu seinen Patientinnen und Patienten. Die Cannabinoidtherapie ist dabei ein Teil eines größeren Ganzen, nicht das Ganze selbst.
Auf Teneriffa gerne persönlich. In ganz Deutschland und Spanien per Telemedizin — ein verlässlicher Partner in der allgemeinen medizinischen Betreuung.
Frische Luft ist die erste Medizin.
Medizin ist eine Berufung, kein reines Business-Modell. — Dr. Robert Uhlenbrock
Seit mehr als zehn Jahren begleite ich Patientinnen und Patienten auf dem Weg zu einer evidenzbasierten Therapie mit Cannabinoiden. Schon im Studium habe ich mich kritisch mit der modernen Pharmakologie und den Strukturen des Gesundheitswesens auseinandergesetzt — und seit dem deutschen Cannabisgesetz vom 01.04.2024 mit dem „Wilden Westen", in den die Pflanze geraten ist.
Mein Ziel ist einfach formuliert, aber im aktuellen Klima fast subversiv: Nutzen stiften, Schaden abwenden. Unvoreingenommen. Evidenzbasiert. Mit Zeit.
Gofio — schnarcht im Hintergrund, hütet Pausenzeiten. Einzelpraxis, kein weiteres Personal.
Kosten, Voraussetzungen, Therapieverlauf, Sicherheit, Reisen — ausführlich weiter unten auf dieser Seite.
Cannabis Indica ExtraktParke, Davis & Co. — apothekarische Originalflasche
Seit dem Cannabisgesetz vom 01.04.2024 ist vieles möglich geworden — und vieles falsch verlaufen. Klick-Plattformen, anonyme Rezepte, automatisierte Diagnostik. Die Pflanze, die einmal in jeder gut sortierten Apotheke stand, ist in eine Industrie geraten, in der die Transaktion über der Therapie steht.
Hier geht es einen anderen Weg. Cannabinoide werden eingesetzt, wo sie nach aktueller Studienlage einen Nutzen versprechen — immer mit Vorbefunden, Anamnese und einem Gespräch.
Behandelt werden chronisch erkrankte Patientinnen und Patienten mit Vortherapie-Erfahrung. Keine Erstdiagnose via Videosprechstunde — Vorbefunde müssen vorliegen.
Neuropathische Schmerzen, Fibromyalgie, Migräne, palliative Begleitung.
ADHS, posttraumatische Belastungsstörung, therapieresistente Depression, Schlafstörungen.
Multiple Sklerose (Spastiken), Parkinson, Epilepsie — nach Ausschöpfung etablierter Optionen.
Morbus Crohn, Psoriasis, Neurodermitis und entzündliche Erkrankungen mit dokumentierter Aktivität.
Symptomkontrolle bei Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schmerz und Schlaf — als Begleittherapie.
ME/CFS, Reizdarm, Tinnitus, Hyperhidrosis — individuell, mit klarer Aufklärung über Evidenzgrenzen.
Dr. Robert Uhlenbrock betreut Sie persönlich auf den Kanaren (Hausbesuche im markierten Wirkungskreis) oder ortsunabhängig per Videosprechstunde in ganz Deutschland und Spanien.
Was eine Sprechstunde kostet, steht hier. Privatärztlich abgerechnet. Keine Pakete, kein Marketing, keine Plattform-Aufschläge — und keine Verkettung mit Lieferanten.
Termine werden unkompliziert vergeben. Nutzen Sie die direkte Online-Buchung oder schreiben Sie mir direkt über einen der Kanäle:
Ich betreibe eine reine privatärztliche und telemedizinische Praxis.
Privat Versicherte: Die Behandlungskosten können von Ihrer PKV übernommen werden — Voraussetzung ist ein vorab gestellter Kostenübernahme-Antrag. Bei Ablehnung oder anteiliger Übernahme tragen Sie das Honorar (nach GOÄ) selbst.
Gesetzlich Versicherte (Selbstzahler): Privatärztliche Leistungen werden im Regelfall nicht übernommen. Behandlung und Privatrezept sind jederzeit möglich — als Selbstzahler.
Medikationskosten: nicht im Honorar enthalten. Diese rechnen Sie direkt mit die Apotheke ab; sie variieren je nach Präparat, Menge und Tagespreis.
Medizinisches Cannabis ist eine vielseitige Option bei chronischen, therapieresistenten Beschwerden — u. a. chronische Schmerzen (neuropathisch, Fibromyalgie, Migräne), Multiple Sklerose (Spastiken), onkologische Erkrankungen (Übelkeit, Tumorschmerzen), neurologische & psychische Beschwerden (Angst-, Schlafstörungen, Tinnitus), ME/CFS, dermatologische Erkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis) sowie weitere chronische Leiden.
Ob eine Cannabinoid-Therapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir in einer ausführlichen Erstberatung.
Keine Erstdiagnostik im Netz: In der Videosprechstunde stelle ich keine Erstdiagnosen. Ihre Erkrankung muss bereits von Ärzten vor Ort diagnostiziert sein und lückenlos aus Ihren Unterlagen hervorgehen.
Ergänzung, kein Ersatz: Die telemedizinische Begleitung ersetzt nicht Ihre Versorgung vor Ort — bleiben Sie in haus- oder fachärztlicher Behandlung.
Transparente Kommunikation: Informieren Sie mitbehandelnde Ärzte offen über die Cannabistherapie, damit eine sichere Abstimmung gelingt.
Nein. Wenn Sie lediglich ein schnelles Rezept ohne medizinische Begleitung suchen, ist meine Praxis nicht die richtige Anlaufstelle.
Als Arzt trage ich die Verantwortung für Ihre Gesundheit. Eine seriöse Cannabinoid-Therapie erfordert engmaschige, individuelle Beratung und regelmäßige Evaluation. „Blanko-Rezepte" widersprechen meinen medizinischen Prinzipien.
Es gibt keine Standarddosierung. Die Dosis wird individuell berechnet — basierend auf Krankengeschichte, Symptomschwere und persönlicher Sensitivität.
Wir starten sehr niedrig und tasten uns innerhalb eines ärztlich festgelegten Dosierungskorridors langsam an die optimale Dosis heran. Regelmäßige Kontrolltermine sichern den Prozess ab.
Getrocknete Blüten: inhalativ über einen medizinischen Vaporizer.
Standardisierte Extrakte (Öle): oral, tröpfchenweise über die Mundschleimhaut.
Kapseln: oral, für langanhaltende, gleichmäßige Wirkstofffreisetzung.
Zukünftig möglich: Zäpfchen und topische Formulierungen (Salben/Cremes).
Unter kontrollierter ärztlicher Aufsicht ist das Risiko im Vergleich zu Opioiden, Benzodiazepinen, Alkohol oder Tabak vergleichsweise gering — und wird in regelmäßigen Sprechstunden fortlaufend evaluiert.
Unterschied zur Freizeitdroge: Medizinisches Cannabis unterliegt GMP-Standards und wird gezielt nach Wirkstoffprofilen ausgewählt und dosiert.
Ja — wie bei jedem wirksamen Medikament. Sie treten vor allem in der Eindosierungsphase auf und klingen meist ab: Schwindel, Müdigkeit, Mundtrockenheit, rote Augen, vorübergehend erhöhte Herzfrequenz, gesteigerter Appetit.
Bei anhaltenden oder belastenden Nebenwirkungen passen wir den Therapieplan umgehend an.
Unmittelbar nach der Anwendung kein Fahrzeug führen.
Für stabil eingestellte Patienten in Deutschland ist die Teilnahme am Straßenverkehr möglich, sofern keine fahreignungsrelevanten Ausfallerscheinungen vorliegen. Zu Therapiebeginn und bei jeder Dosisänderung ist eine ärztliche Prüfung der Fahrtauglichkeit zwingend.
Schengen-Raum: Sie benötigen eine „Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln" (Art. 75 Schengener Durchführungsabkommen). Diese stelle ich aus — beglaubigen lassen durch Ihr zuständiges Gesundheitsamt.
Außerhalb Schengen: sehr individuelle, teils strenge Gesetze. Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei der Botschaft Ihres Ziellandes.